Sonntag
Sonntag, 25. Juni
„Das war’s wert!
Was für eine Nacht!
Gesungen, getanzt und gelacht,
die Nacht zum Tag gemacht.
Das war echt nicht verkehrt!
Das musste einfach wieder sein“
Samstagabend: Geburtstagsfeier. Klar geht man hin und feiert mit! Man weiß, dass man am nächsten Tag früh (8.30 Uhr) aufstehen muss. Deswegen bleibt man auch nicht so lang. Zu mindestens denkt man das vorher... Und dann geht man ins Bett. Wirft noch mal schnell einen Blick auf die Uhr: 4.30 Uhr. Ein paar Stunden weniger Schlaf als geplant... Dann hört man die Stimme der Mutter: „Aufstehen!“ Man wirft wieder einen Blick zur Uhr: 8.00 Uhr. Was soll’s diese halbe Stunde länger schlafen bringt es jetzt auch nicht mehr. Also ab ins Bad – wach werden! Frühstücken, Zähne putzen und die letzten Sachen in die Taschen packen.
10 Uhr: Das Auto, dass mich nach Uelzen/Oldenstadt bringen soll steht vor der Tür. Drinnen sitzen zwei, die letzten Abend mit mir gefeiert haben. Aber bei denen hat das besser geklappt mit dem „Ich mach heut‘ nich so lang“... Ich bin nur froh, dass ich nicht fahren muss bzw. darf auf Grund der fehlenden Fahrerlaubnis (Anmerkung meinerseits: Doch nich so schlecht, wenn man den Führerschein nicht direkt mit 18 macht... :-) ). Schlafen ist aber auch nicht angesagt. Es war eine abgemachte Sache, dass wir zwei Beifahrer nicht schlafen. Zu mindestens ich, weil mein Platz vorne neben der Fahrerin war und ich mit auf die Strecke bzw. den Navi (der während der Fahrt übrigens den Namen Almut Chantal erhalten hat) achten sollte.
Nun gut. Im Prinzip eine gute Übung für die zwei Wochen die mir bevor standen. Zwei Wochen Lager mit 34 Kindern und acht anderen Leitern. Das konnte lange Nächte mit wenig Schlaf bedeuten.
Ich weiß nicht was es war, ob ich einfach irgendwann meinen Tiefpunkt überwunden hatte, ob es die Vorfreude war oder die Beschäftigung mit Almut Chantal, die mich wach gehalten hat. Auf jeden Fall hat das prima geklappt. Die Fahrt war nett, für mich nicht so anstrengend wie für die Fahrerin und Almut Chantal hat uns nur einmal genatzt.
„Das war’s wert" Vier Stunden Fahrt und wir waren am Ziel. Dort sollten wir die nächsten zwei Wochen verbringen. Einen Tag hatten wir für uns. Die Kinder und die anderen sechs Leiter sollten gut 24 Stunden nach uns ankommen. Erstmal haben wir natürlich eine Häuserführung bekommen, damit wir auch wussten, wo wir was finden. Dann sind wir nach Uelzen gefahren. Mittag essen und gucken, wo wir die Mahlzeiten für die Kinder in den nächsten zwei Wochen kaufen konnten.
Abends sind wir dann auch schon mal zum Oldenstädter Badesee gegangen. Gar nicht so weit weg und wirklich schön um dort ein paar Stunden zu verbringen. Wir haben dann auch allen anderen Leitern in Münster geschrieben, wie schön es doch ist!!! Die hatten gerade leider (wirklich leider!) ein Gewitter in Münster...
Aber all zu lang haben wir auch nicht gemacht, da wir am nächsten Tag wieder nach Uelzen und uns noch mal genau umsehen wollten.
© by Etti